Es ist das Thema, welches derzeit die ganze Welt in Aufruhr versetzt – die Coronakrise┬á

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Und w├Ąhrend wir in unserem ersten Artikel  – Warum Pferde die beste Medizin gegen Corona sind – noch ├╝ber die Tatsache, dass Pferde uns vor Corona sch├╝tzen sollen berichtet haben. Hei├čt es nun, wie k├Ânnen wir unsere Pferde vor Corona sch├╝tzen? Und damit meinen wir nicht, dass sich unsere Pferde infizieren k├Ânnten, sondern vielmehr die Versorgung unserer Vierbeiner sicherzustellen.

W├Ąhrend sich ganz Deutschland auf den Ernstfall vorbereitet und bereits in anderen L├Ąndern drastische Ma├čnahmen, Grenzschlie├čungen und Einreiseverbote beschlossen wurden. Steuern wir geradewegs auf ein Ausgangsverbot zu. Doch wie k├Ânnen wir Reiter uns auf diese Situation vorbereiten? Und was bedeutet das f├╝r unsere Pferde? Wir zeigen dir, wie du dich auch im Stall bestens auf die Coronakrise vorbereiten kannst. 

Zusammenhalt – das ist in solchen Momenten wohl die gr├Â├čte Chance, um derartige Situationen, wie sie sich derzeit in der ganzen Welt ereignen, zu ├╝berstehen. Eine Ausgangssperre, da denken die meisten an Bars, Fitnessstudios oder gar Kinos. Doch nat├╝rlich geh├Âren auch Reitst├Ąlle zu den Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen. Hier haben wir 3 Tipps f├╝r dich aufgef├╝hrt, die allen Pferdemenschen helfen, die Coronakrise durchzustehen. 

Tipp 1: Ruhe bewahren

Stress ist sch├Ądlich und ├╝bertr├Ągt sich nur auf unsere Tiere. Daher sollten wir uns erst einmal sammeln, tief durchatmen und am besten mit einer Freundin gemeinsam einen Notfallplan ausklam├╝stern. Es gibt sicherlich f├╝r alles eine L├Âsung, um die Versorgung der Pferde wie gewohnt zu gestalten. Genie├čt au├čerdem jeden Tag, an dem ihr noch wie gewohnt in Stall fahren k├Ânnt. 

Tipp 2: Gute Organisation

Organisiert euch! Am besten bildet ihr eine WhatsApp-Gruppe, in der ihr euch gegenseitig Hilfe anbietet. Sollten Leute aus eurem Stall in Quarant├Ąne festh├Ąngen, k├Ânnen sie euch kontaktieren und um Hilfe bitten, damit die Versorgung ihrer Pferde gesichert werden kann. Wer Sorge hat, er k├Ânne einige Tage nicht zum Stall, aber sein Pferd ben├Âtigt dringende Zusatzfutter, kann beispielsweise Futterdosen vorbereiten. Nehmt alte Tupperdosen oder Gefrierbeutel und f├╝llt das Futter ein. Bittet eure Stallbesitzer, diese mit zu f├╝ttern und platziert sie so, dass sie f├╝r diese leicht zug├Ąnglich sind. F├╝r diejenigen, die selber Misten k├Ânnte es hilfreich sein die Box noch einmal ganz leer zu machen und dann vorsorglich eine gute Mistmatratze anzulegen, diese ist vom Aufwand her am einfachsten f├╝r andere zu ├╝bernehmen. 

Tipp 3: Stallregelungen einf├╝hren

Versucht auch im Stall Abstand zu halten. Eigentlich sollte das gar nicht schwer sein, da eine Grundregel so oder so besagt, dass man zu fremden Pferden immer einen Sicherheitszustand einh├Ąlt. Macht also alles wie bisher gehabt, denn das ist jetzt gleich doppelt richtig. Auch wenn es schwerf├Ąllt, aber der gemeinsame Stallplausch muss ausnahmsweise mal ausfallen. Versucht m├Âglichst immer nur eine Person, pro Tag und Pferd, zum Hof zu schicken. Deponiert auch im Sattelschrank eine Flasche Desinfektionsmittel, sofern ihr noch welche bekommt und haltet euch und eure Nachbarn an dieses bei betreten und verlassen des Stalls zu nutzen. Besuch ist f├╝r die n├Ąchste Zeit erst mal untersagt und auch der gemeinsame Ausritt kann auch noch warten, bis es etwas w├Ąrmer wird. Auf den Reitpl├Ątzen oder in der Halle sollte die Anzahl der Reiter, die gleichzeitig reiten auf ein Minimum reduziert werden. Bevorzugt das Reiten unter freiem Himmel, denn frische Luft schadet nie und Bazillen k├Ânnen schneller weggeweht werden. 

Wenn du alle 3 Tipps befolgst, bist du auf alle F├Ąlle auf dem besten Weg die Coronakrise zu meistern. Und gl├╝cklicherweise sorgen unsere Pferde ja auch f├╝r unser k├Ârperliches und geistiges Wohlbefinden, eine Win Win Situation also.

Bleibt gesund und haltet durch!