Trotz seiner winzigen GrĂ¶ĂŸe hat es einen enormen Einfluss auf uns. Seine Ausbreitung hat mittlerweile die ganze Welt in Aufruhr versetzt – das Coronavirus.

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Klein aber oho. Wenn Reiter diesen Satz in den Mund nehmen dann sprechen sie in den meisten FĂ€llen ĂŒber die Kleinsten unter den Freunden auf vier Hufen, die Shettys. Diese können es trotz ihrer geringen GrĂ¶ĂŸe, faustdick hinter den Ohren haben. Doch aktuell ist es Corona, welches die Reiter und Pferdemenschen auf Trab hĂ€lt. In dem folgenden Artikel erzĂ€hlen wir dir, warum gerade unsere Pferde im Kampf gegen Corona die beste Medizin sind.

Die Nachrichten laufen in Dauerschleife, im Radio hĂ€ufen sich die BeitrĂ€ge und auch im Freundeskreis kann man derzeit einem Thema nicht entkommen. Vor lauter Schreckensnachrichten, Hiobsbotschaften, harmlosen Mitteilungen oder purer Panikmache verliert man leicht den Überblick. Keiner weiß derzeit, was und wem man jetzt noch glauben sollte. Die Menschenmassen in den SupermĂ€rkten, die HamsterkĂ€ufe und Abstinenz von Klopapier, Brot und Nudeln machen einem langsam aber sicher Angst. Wenn sich Menschen anfangen, um Desinfektionsmittel zu kloppen und man im Restaurant Name und Telefonnummer angeben muss, bevor man dieses betreten darf, dann merkt man langsam aber sicher, hier entsteht gerade etwas auf das keiner von uns wirklich vorbereitet ist. Geschweige denn schon mal eine derartige Situation erlebt hat.

Diese starke PrĂ€senz des Themas “Corona” frisst ĂŒber kurz oder lang schon mal an der eigenen Psyche. Doch genau das ist jetzt das Letzte, was man gebrauchen kann – psychischen Stress. Denn Stress schwĂ€cht unseren Körper und wir werden anfĂ€lliger fĂŒr Krankheiten, da unser Immunsystem geschwĂ€cht wird. Im wahrsten Sinne ein Teufelskreis. Wir Reiter können uns gerade jetzt glĂŒcklich schĂ€tzen, denn die beste Medizin gegen Stress, steht in der Box im Reitstall. 

Nicht nur in Zeiten von Corona, auch allgemein kann man sagen, dass Pferde und Reiten die Gesundheit fördern. Und damit sprechen wir nicht nur von körperlicher, sondern von mentaler Gesundheit. Nicht umsonst werden Pferde auch als Therapiepferde eingesetzt. Wer kennt es nicht, nach einem stressigen Arbeitstag setzen wir kaum den zweiten Fuß in die Stallgasse, kaum sind alle Sorgen wie weggeblasen. In dem Moment haben wir unseren Fokus geĂ€ndert. Pferde zwingen uns voll und ganz im Hier und Jetzt zu leben, denn sie kommunizieren mit uns, ohne dabei Worte zu benutzen.

Zur Abwechslung erfĂ€hrst du fĂŒr die nĂ€chsten zwei Stunden wĂ€hrend deines Ausrittes also mal nichts ĂŒber das sich schnell verbreitende Virus, welches unseren Alltag fest im Griff hat. Es sei denn, dein Boxennachbar ist bereits seit zwei Wochen im Homeoffice und leidet unter mangelnden Sozialkontakten. Dann sei fĂŒr ihn da, denn auch das ist etwas, was viele derzeit vor eine Herausforderung stellt. Sie sitzen seit Tagen im Homeoffice ohne jeglichen Kontakt zu ihren Kollegen, Freunden oder anderen sozialen Kontakten. Aus dem Alltag ausbrechen heißt jetzt die Devise. Das gelingt uns Reitern doch sonst eigentlich auch ganz gut, warum sollte es dann nicht auch helfen den Virus mal fĂŒr 2 Stunden zu vergessen. 

Ein zusĂ€tzlicher Vorteil, den Pferde uns bieten, ist der, dass sie uns zwingen tĂ€glich raus an die frische Luft zu gehen. Und das fernab von jeglichen stĂ€dtischen Einrichtungen, Menschenmassen oder ĂŒberfĂŒllten Bahnhöfen. Einfach mal wieder durchatmen, abschalten und seine HĂ€nde im weichen Fell vergraben. Wenn sich jetzt auch noch der FrĂŒhling ankĂŒndigt, dann kann man diese Auszeit im Moment wohl kaum mit Geld
 oder Klopapier bezahlen 😉 

Bleibt gesund, passt auf euch auf und gemeinsam meistern wir die Coronakrise!